Unsere beiden OSP-Skilangläuferinnen Kathrin Marchand & Andrea Eskau mussten sich in ihren Sprintrennen bei den Winter-Paralympics von Mailand Cortina 2026 jeweils mit dem 4. Platz zufrieden geben.
Kathrin Marchand (Skiclub Bayer Leverkusen) fehlten letztlich nur 1,9 Sekunden auf Bronze, das sich Natalie Wilkie (Kanada) schnappte. Gold ging an Vilde Nilsen (Norwegen), Silber an Sydney Peterson (USA).
Unsere OSP-Athletin ging dabei als erste Athletin weltweit bei Olympischen Sommerspielen sowie Paralympischen Sommer- und Winterspielen an den Start. Die 35-Jährige hatte erst Ende 2024 mit dem Para Skilanglauf begonnen und tat sich mit einer Einordnung schwer. „Mir ist schon bewusst, was das für eine Leistung war und dass das schon auch krass ist, nach 14 Monaten jetzt Vierte zu werden – aber der vierte Platz ist einfach immer ärgerlich.“
Bei den Frauen sitzend fehlten OSP-Athletin Andrea Eskau, die für den USC Magdeburg startet, ebenfalls nur 1,9 Sekunden auf Bronze. Gold gewann Oksana Masters (USA) vor Yunji Kim (Südkorea) und Shiyu Wang (China). Andrea Eskau qualifizierte sich zunächst sicher für das Halbfinale und mit dem 3. Platz im Halbfinale dann für den Kampf um die Medaillen.
Heute gehen unsere Para Langläuferinnen im Einzelrennen über zehn Kilometer an den Start.
Quelle: DBS
Bild: © Daniel Kopatsch / VOIGT / DBS