Am gestrigen Donnerstag traf sich wieder die olympische und paralympische Familie des OSP/NRW Rheinland zum traditionellen Sommerfest.
Nach der Pause im vergangenen Jahr, als die Gala zur Verabschiedung der OSP-Teilnehmer*innen für PARIS 2024 das Sommerfest ersetzte, folgten etwa 300 Gäste der Einladung in die OSP-Zentrale nach Köln.
Bei spätsommerlichem Wetter tauschten sich Athlet*innen, Trainer*innen, Mitarbeiter*innen, Kooperationspartner*innen und Wirtschaftspartner*innen in entspannter Atmosphäre über die Entwicklung des Olympiastützpunktes NRW/Rheinland und des Spitzensports in NRW aus.
In seiner Begrüßung blickte OSP-Leiter Daniel Müller vor allem nach vorne, auf den Olympiazyklus bis LA 2028, und bedankte sich beim gesamten Netzwerk für die Unterstützung auf dem Weg zu goldenen Momenten. Anschließend verabschiedete er die anwesenden Sarah Voss (Gerätturnen) und Jürgen Schrapp (Sitzvolleyball) mit einem speziellen OSP-Präsent in den leistungssportlichen Ruhestand – stellvertretend für einige weitere Athlet*innen, die ihre Karriere im nach-olympischen Jahr beendeten.
Highlight des Abends war eine von WDR-Moderatorin und Leichtathletik-Weltmeisterin Anke Feller moderierte Talkrunde zum Thema NRW-Olympia-Bewerbung.
Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes NRW, sowie Dr. Christoph Niessen, Vorstandsvorsitzender des Landessportbund NRW, stellten eindrucksvoll die positiven Aspekte von Olympischen und Paralympischen Spielen in Rhein-Ruhr heraus. Beide warben für eine breite Unterstützung bei der für den 19. April 2026 angesetzten Volksbefragung zur Ausrichtung der Spiele.
Triathlet Lasse Lührs von den SSF Bonn blickte noch einmal zurück auf seinen Olympiasieg im Mixed-Team in PARIS 2024 und verdeutlichte, welche Motivation die Ausrichtung Olympischer Spieler und Paralympics in NRW für alle deutschen Athlet*innen darstellen würde. Und Heike Henkel, Hochsprung-Olympiasiegerin von 1992, wies darauf hin, welche Entwicklung „ihre“ Olympia-Stadt Barcelona mit der Ausrichtung des Großereignisses genommen habe. Von der Errichtung der Strandpromenade, dem Bau nachhaltiger Sportstätten oder der Erweiterung der U-Bahn profitieren die Einwohner*innen bis heute. Dies könne sie sich auch für die Region Rhein-Ruhr gut vorstellen.
Ein buntes Grill- und Getränkeangebot, viele angeregte Gespräche und fröhliche Gesichter rundeten einen gelungenen Abend in der OSP-Zentrale ab.
Eine Bildergalerie mit vielen weiteren Impressionen folgt zeitnah.
Bilder: OSP NRW/Rheinland, © Peter Eilers