Bei der Para Ruder-WM in Shanghai sicherte sich unsere OSP-Athletin Kathrin Marchand (RTHC Bayer Leverkusen) zusammen mit Partner Valentin Luz (Frankfurter RG Germania) im Mixed-Doppelzweier der Klasse PR3 in Weltbestzeit die Goldmedaille.
Von Beginn an setzte sich das deutsche Duo an die Spitze des Feldes, baute den Vorsprung kontinuierlich aus und überquerte die Ziellinie mit klarem Abstand zur Ukraine (plus 6,69 Sekunden) und Australien (plus 7,96). Mitfavorit Großbritannien hatte offenbar Hitzeprobleme und ging als Vierter leer aus. „Eine historische Leistung: der erste WM-Titel für ein deutsches Para-Team, seit die 2000-Meter-Distanz gefahren wird“, freute sich Para-Bundestrainer Marc Stallberg.
Zuvor hatte sich Kathrin Marchand mit OSP-Athlet Marc Lembeck sowie den Bootskolleg*innen Philipp Dosse, Hermine Krumbein und Steuerfrau Inga Thöne bereits die Bronzemedaille PR3-Mixed-Vierer gesichert.
Im A-Finale war Großbritannien einmal mehr eine Klasse für sich (6:52,12 Minuten), eine sichere Sache war auch für China der zweite Rang (6:59,06 min). Um Bronze gab es einen spannenden Kampf zwischen dem deutschen Boot (7:04,83 min) und den stark aufkommenden USA (7:05,59 min), den Lembeck & Co. für sich entschieden. Italien fiel noch auf Rang fünf zurück. „Ich freue mich sehr über diese Medaille, insbesondere, weil sich Marc Lembeck und Inga Thöne damit einen schönen Abschied aus der Nationalmannschaft bereitet haben“, sagte Para-Bundestrainer Marc Stallberg. „Beide waren da, als der Para-Vierer 2015 am Boden lag, und seitdem an dem Aufbau beteiligt. Dafür gebührt ihnen Dank.“
Herzlichen Glückwunsch Kathrin & Marc und dem deutschen Team!
Quelle: DRV
Bilder: meinruderbild