Leistungsdruck, Verletzungen sowie körperliche und mentale Anforderungen können bei Spitzensportler*innen zur Belastung für die psychische Gesundheit führen.
Kompetente Unterstützung erhalten der Olympiastützpunkt und dessen betreute Athlet*innen nun durch die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Köln, die im Bedarfsfall u.a. eine ambulante psychiatrische Sprechstunde anbietet.
Die Sprechstunde wird geleitet von Priv.-Doz. Dr. Theresa Lichtenstein, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Sportpsychiatrie und -psychotherapie (DGSPP), die dabei von einem interdisziplinären Team mit hoher Expertise unterstützt wird.
Kerngedanke der Kooperation ist es, unseren Sportler*innen zeitnah eine ambulante psychiatrische Betreuung anbieten zu können, die auch längerfristig angelegt sein kann. Sollte eine intensive, stationäre Behandlung notwendig sein, so soll auch diese Maßnahme im Rahmen der Zusammenarbeit ermöglicht werden. Darüber hinaus auch unser OSP-Netzwerk der Psychotherapeut*innen durch Konsilien von der Expertise Dr. Lichtensteins und ihrem Team profitieren.
OSP-Leiter Daniel Müller freut sich über die Zusammenarbeit: „Die Kooperation mit der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Köln stärkt unser medizinisches Netzwerk in einem entscheidenden Bereich: der psychischen Gesundheit. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Leistungsfähigkeit und muss im Spitzensport genauso ernst genommen werden wie die körperliche Betreuung. Mit der Unterstützung durch Frau Dr. Lichtenstein stellen wir sicher, dass unsere Athletinnen und Athleten auch in Krisensituationen bestmöglich versorgt sind.“
Interessierte Athlet*innen wenden sich bitte für eine Terminvereinbarung über das Anfrageformular an OSP-Koordinatorin Katharina Diebold.
Bild (Portrait Dr. Lichtenstein): © MedizinFotoKöln