Die Deaflympics 2025 in Tokio sind mit dem besten Medaillenergebnis für Team Germany seit 20 Jahren zu Ende gegangen. Insgesamt stehen zum Ende der Spiele 24 Medaillen, darunter sechs Mal Gold, acht Mal Silber und zehn Mal Bronze. Das Ergebnis hat die zuvor gesetzten Erwartungen mehr als übertroffen. Zu dieser hervorragenden Bilanz konnten die Athletinnen und Athleten des Olympiastützpunkts NRW/Rheinland fünf Medaillen beitragen.
Die Leichtathletinnen Delia Gaede, Sheila Schlechter und Fiona Proba konnten in den Staffelwettbewerben über 4×100 Meter Gold holen und über 4×400 Meter die Silbermedaille.
In den Bowling-Wettbewerben war Thalia Hönig mit zwei Bronzemedaillen erfolgreich. Die OSP-Bowlerin erzielte sowohl im Doppel mit ihrer Partnerin Tina Linz als auch im Team-Wettbewerb den dritten Platz.
Zum Abschluss der Spiele war es dann OSP-Handballer Simon Schöller, der mit den Deafboys die Silbermedaille gewann. Nach starkem Turnier mussten sich die Deutschen nur den Dauer-Gewinnern aus Kroatien mit 23:30 geschlagen geben.
Die nächsten Deaflympics 2029 werden dann in Europa stattfinden. Die Städte Zagreb und Athen sind als einzige offizielle Bewerber übrig.
Weitere Informationen zu den Wettkämpfen und weitere Nachberichte gibt es auf der Sonderseite Deaflympics Tokio des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes.
Quellen: Deutscher Gehörlosen-Sportverband
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